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Künstler: Kaspar Lunt

Wahl 2017 - Meine Stimme für die Digitalisierung!

Wenn vor der Bundestagswahl nicht mehr von Neuland, sondern von Digitalisierung 4.0 gesprochen wird – dann ist es selbst bei Angela Merkel angekommen: Der Zug ist losgefahren – der Mittelstand muss aufspringen. Denn das World Wide Web verändert unser Leben. Aber gilt das auch für mittelständische Unternehmen?

Schlanke Prozesse, intelligente Daten und mit dem Kunden auf Augenhöhe

Wer sich heute die Automobilindustrie anschaut, stellt fest, dass sich durch neue Fertigungsverfahren (Modul Bau, Robotergesteuerte Fertigung, zunehmende Automatisierung, Computergesteuerte Produktion) die Prozesse nicht nur verschlanken, sondern über Kooperationen inzwischen auch der Dienstleister zum Hersteller werden kann. Jüngstes Beispiel ist die Post AG, die zusammen mit der Uni Aachen einen Elektro-Transporter entwickelt und gebaut hat. In anderen Branchen, in denen man früher noch ganz auf Handarbeit vertraut hatte, setzt man nun auf intelligente Fertigung – z.B. der Kaffeemacher, der die Röstung über den Computer genau steuern kann. Intelligente Maschinen machen zudem das Arbeiten effizienter.  So werden wir vielleicht in Zukunft von Apple ein Auto kaufen oder Caravan Hersteller erhalten ihre Kabinen als Modul von Kreuzfahrtschiffen. Oder wir stellen uns per Konfigurator unser Wunschauto selbst zusammen. Bevor aber der Dienstleister zum Hersteller werden kann oder neue Geschäftsmodelle entdeckt werden, benötigen Unternehmen eine Fülle von Daten.

Der Schlüssel zum erfolgreichen Wirtschaften ist der Umgang mit großen Datenmengen und das Einüben ihrer Auswertung, um mehr über jeden einzelnen Kunden zu erfahren. Und auch um anschließend ersten Zugriff auf interessante Märkte zu bekommen.

Vor einigen Jahren wurden damit Marktforschungsinstitute beauftragt, Daten, die der Kunde zuvor über eine Kundenbefragung eingegeben hatte, auszuwerten. Heute – ob es uns gefällt oder nicht – verfügt Google über alle gewünschten Informationen der Verbraucher zeitnah. Für die Unternehmen ist heute nicht entscheidend, dass Mitarbeiter Daten sammeln, denn das übernehmen inzwischen die Rechner, sondern dass die Auswertung die entscheidenden Hinweise über neue Geschäftsmodelle, Produkte und verändertes Kundenverhalten liefert. Mit den Daten und der direkten Ansprache der Kunden über soziale Netzwerke, sehen wir direkt, welches Produkt bzw. welche Dienstleistung profitabel ist. Auch erfahren wir, wo sich neue Kundengruppen erschließen lassen und was der Kunde bereit ist, zu zahlen.

Unser tägliches „doing“ hat sich bereits den vielfältigen Möglichkeiten angepasst. Deshalb steigen auch die Erwartungen an die Unternehmen. Wir, die Verbraucher, sehen in der Digitalisierung die Basis für den Aufbau innovativer branchenübergreifender Smart Services und Prozesse, die uns den Alltag erleichtern. Unser Konsum und Service wird über die digitalen Medien abgewickelt. Z.B. sortieren wir unsere Fotos am Rechner, schauen sie uns von überall an, teilen sie, indem wir sie versenden. Oder wir erledigen online unsere Steuererklärung, verfolgen unsere Koffer oder eine Warensendung. Wir werden in Zukunft immer mehr online erledigen. Deshalb wird die „Sichtbarkeit im Netz“ für Unternehmen umso wichtiger. Hersteller, die früher im Hintergrund agierten oder auch sogenannte „Hidden Champions“ waren, sind nun gefordert, sich in den digitalen Medien zu präsentieren.  

Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt

Starre Strukturen sorgten viele Jahre in Unternehmen für einen reibungslosen Ablauf. Heute müssen Unternehmen auf die schnell wechselnden Marktveränderungen reagieren. Es erfordert ein Umdenken, flache Hierarchien und ein ständiges Ausprobieren – also im Prinzip herrscht immer Aufbruchsstimmung oder Start-up-Atmosphäre. Mitarbeiter übernehmen zeitweise die Verantwortung, weil sie fachlich auf einem Gebiet besonders versiert sind. Die Geschäftsleitung gibt, wie ein Kapitän auf einem Schiff, die Richtung vor, während sich je nach Thema der Steuermann bzw. die Steuerfrau abwechseln. Einfache Tätigkeiten oder jene, bei denen es besonders auf Präzision ankommt, werden in vielen Fällen durch künstliche Intelligenz ersetzt. Neue Technologien bzw. technische Innovationen sind der größte Treiber und werden ständig ausprobiert bzw. implementiert. Google und die Sozialen Netzwerke können nicht mehr ignoriert werden und sind fester Bestandteil in unserem Leben. Die weltweite Vernetzung führt zu neuen Möglichkeiten – sowohl bei der Herstellung von Waren, als auch bei der Art zu arbeiten. Heute sind wir bereits in der Lage, einige Jahre als Freelancer Projekte zu übernehmen, eine Zeitlang angestellt zu sein und zwischendurch die Welt zu bereisen oder ehrenamtlich etwas für die Gesellschaft zu tun. 

Mein Resümee:

Unternehmen die nicht auf den „Digitalisierung-Zug“ aufspringen, oder sich nicht in der Lage sehen, zu handeln, werden über kurz oder lang:

  • im Netz verschwinden
  • die eigenen Kunden nicht mehr erreichen
  • die besten Mitarbeiter an den Mitbewerber verlieren und am Ende nicht mehr zukunftsfähig sein.

Warum ist die Unterstützung durch einen Chief Digital Officer so wichtig für eine gelungene Umsetzung?

Auf Unternehmen, die das große Potential erkennen und wandlungsfähig sind, können spannende Zeiten zukommen. Sie sollten sich nur von einem Chief Digital Officer begleiten lassen, der immer wieder in der Lage ist, den Kurs zu überprüfen und gegebenenfalls neu anzupassen. Es kann ihr Türöffner in die Digitale Welt sein.

Google der Türöffner für die Sichtbarkeit im Netz

Das World Wide Web verändert unser Leben und ist für mich ein Planet mit ungeahnten Möglichkeiten. Wir fällen zunehmend Kaufentscheidungen im Netz, informieren uns, schließen Verträge oder vernetzen uns. Doch eigene Beiträge – mit viel Mühe erstellt - verschwinden im Netz wie ein Schwarm Fische im Meer. Etwas mehr Bestand hat die eigene Website. Wenn sie mit Inhalt bestückt wird zieht sie immer mehr Menschen in Ihren Bann. Aber an dem großen Hausherrn kommen wir nicht vorbei. Google entscheidet über die Sichtbarkeit im Netz. Und bereits heute haben Unternehmen die in verschiedenen Kanälen unterwegs sind, einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Bei Google auf Seite 1

Werden Sie bereits von Ihren Kunden gefunden? Finden ihre Kunden die Informationen, die sie benötigen? Dazu ist es wichtig Google‘s neuste Anforderungen an Ihre Webseite bei der lokalen Suche zu kennen. Wenn wir heute einen Handwerker suchen geben wir die passenden Suchbegriffe bei Google ein oder nutzen für eine längere Eingabe die Sprachfunktion. Google zeigt uns dann vorsortierte Handwerker an, nämlich solche die ganz besonders auf allen Kanälen und im regionalen Umfeld aktiv sind. Die Giganten wie Google, Facebook, Amazon & Co entscheiden welche Marktteilnehmer hervorgehoben werden oder erst auf den folgenden Seiten erscheinen. Gerade für große Unternehmen reicht es nicht möglichst viel Geld für Adverts (Anzeigen) auszugeben und sich zurück zu lehnen. Ihr Tool ist unter anderem das Content Marketing. Ich möchte das ausprobieren, um die Mechanismen kennen zu lernen mit denen ich bei Google auf Seite 1 gelistet werde. Dazu habe ich mir jemanden gesucht, der mir zeigt, welche Voraussetzungen ich erfüllen muss, um die eigene Platzierung in der Suchmaschine zu verbessern. Denn mehr „Visits“ bedeutet auch mehr Erfolg.

Beim Cologne IT Summit day, der IHK Köln habe ich gespannt einem Vortrag von Patrick Hünemohr, Geschäftsführer der Mediengruppe Greven in Köln gelauscht. Der Verlag liefert nicht nur „relevante Reichweiten für KMUs in Print, Online u. Mobile, sondern ist auch seit 2013 einer von 18 Google KMU Partnern“.“ In seinem Vortrag geht es um wichtige Tipps und Tricks wie die eigene Webseite wieder auf Position gebracht werden kann. Diese sind unter anderem die Mobile Suche, der Schwerpunkt auf die Region, die Berücksichtigung der Sprachsuche, die Geschwindigkeit der Mobilseiten, die ständige Suchmaschinenoptimierung (SEO) und die genaue Zielgruppenansprache. Laut dem Greven Verlag legen 71 % Wert auf regionale Kundenkontakte (Umfrage des Greven Verlag unter 50 KKU/KMUs) und auch die Nutzer suchen lokal – Suchmaschinen liefern bis zu 40% „lokale Treffer. Google hat das erkannt und legt deshalb auch auf „local“ einen Schwerpunkt. Dabei ermöglicht Google Chrome die Messung und Bewertung von Nutzerverhalten und Klicks während Google Analytics & Toolbar das exakte Nutzerverhalten auf der eigenen Website messen kann. Marken haben im Netz was die Sichtbarkeit betrifft einen gewissen Vorsprung oder Bonus da sie häufiger geklickt und den Konsumenten bereits bestens bekannt sind. Das Internet ermöglicht es heute, dass sich Personen als „Marke“ im Netz etablieren. Hünemohr verweist darauf, dass vor allem die Nutzersignale wichtig sind. Dazu gehören: Die Häufigkeit der Clicks, die Verweildauer der Nutzer auf der Seite, die Ladezeit und eine klare Aussage was den Nutzer auf der Seite erwartet. Dazu so Hünemohr, ist es wichtig beim Seitenaufbau einiges zu beachten und die Seite für die „mobile“ Suche zu optimieren, damit die Absprungrate möglichst gering ist und die Kunden gerne und lange auf der Seite verweilen. Immer mehr kommt auch die Sprachsteuerung zum Einsatz. Dabei werden statt kurzen Suchwörtern ganze Sätze ins Smartphone gesprochen. Dabei greift die „Sprachmaschine“ auf die Inhalte der Seite zu und je mehr Informationen sie findet, desto besser ist das Ergebnis.

Google und die künstliche Intelligenz

Laut dem Verlag arbeitet Google auch mit BrainRank daran, mit Hilfe künstlicher Intelligenz, Suchanfragen noch präziser zu beantworten. Der Vorteil ist, dass das System selbständig lernt. Allerdings weist Patrick Hünemohr darauf hin, dass Werbung auf Google teurer werden könnte. Zur Dabei gehören zur Basis des Online Business auch noch der Blog, die Landingpage, der Online-Shop und Social Media. Auch die richtige Zielgruppenansprache bei den sozialen Netzwerken ist bei der Eroberung der digitalen Geschäftswelt von zentraler Bedeutung.

Mein Resümee: Die neue Währung: Sichtbarkeit

Im Zuge der Digitalisierung steht der Mensch und sein Verhalten im Fokus. Einen immer größeren Wert wird die Währung Aufmerksamkeit bekommen. Eine Produktvielfalt – um jedem Kunden etwas zu bieten – wird nicht mehr Kern der Aufgabe sein, sondern auf Kundenwünsche zugeschnittene Lösungen. Die digitale Geschäftswelt wird in vollem Umfang genutzt egal ob für private oder geschäftliche Zwecke. In der „Community“ finde ich den Mitarbeiter, den Handwerker, bekomme ich Aufmerksamkeit oder ein Profil. Elon Musk, Gründer von Tesla hat es treffend formuliert: „Marke ist einfach ein gesammelter Eindruck, den einige über ein Produkt haben“ . Aber was nützt mir der schönste Onlineshop, ein Blog, die Website usw., wenn mich Google in die hinterste Ecke des Netzes verbannt. Ich kann mich auch nicht darauf verlassen, zufällig die richtigen Inhalte zu platzieren oder darauf zu hoffen das mein Angebot eine Marktlücke zum richtigen Zeitpunkt schließt. Deshalb lohnt es sich, Inhalte mit Bedacht auszuwählen und für die Sichtbarkeit Fachleute heranzuziehen. Denn die Sichtbarkeit im Netz trägt dazu bei, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern, das Image zu verbessern und sie leistet damit einen entscheidenden Beitrag das Unternehmen weiter zu entwickeln. Es reicht nicht aus das eigene Werbebudget zu erhöhen, um gesehen zu werden. Die gesendeten Botschaften müssen mit der Unternehmensstrategie zusammenpassen und auf allen Kanälen ein gelungenes Bild ergeben.

Ich werde anhand meiner eigenen Website www.chiefdigitalofficerkoeln.de erproben, ob es mir gelingt in der Suchmaschine an Position 1 zu erscheinen. Welche Rolle spielen die Sozialen Medien? Wie muss ich meine Seite aufbereiten? Welche Rolle spielt das Content Marketing? Mit diesen Fragen werde ich mich in nächster Zeit auseinandersetzen und dann wieder berichten….

Was kann der Mittelstand von Jeff Bezog, dem Gründer von Amazon, lernen?

Ganz einfach: Der Mittelstand kann von Amazon schlichtweg lernen, wohin die Reise geht. Jeff Bezog ist ein Pionier im Internethandel und zeigt, wie man den digitalen Wandel als Chance begreifen kann. Vom Buchhändler über die Handelsplattform und bis hin zum Web Dienstleister: Amazon nutzte von Anfang an das Internet für seinen Handel, baute die Geschäftsfelder kontinuierlich aus und setzte sich aktiv mit dem dadurch stattfindenden Wandel im Unternehmen auseinander. Und so verdient Amazon sein Geld heute nicht mehr nur mit der Handelsplattform und dem Buchhandel. Amazons Kerngeschäft sind heute Web Services.

Jeff Bezos und der Tag 1

In einem offenen Brief hat der Gründer von Amazon Jeff Bezos der Welt erklärt, wie er sein Unternehmen vor dem schnellen Untergang bewahren will. In seinem Konzern sei immer „Tag1“. Es herrscht also jeden Tag Gründungsstimmung wie in einem „Startup“.  Er beschreibt vier Grundfeiler, die sicherstellen, dass das Unternehmen zukunftsfähig bleibt:

  • True Customer Obsession: Totaler Fokus auf den Kunden
  • Resist Proxies: Prozesse müssen der Zielerreichung dienen und dürfen kein Selbstzweck sein
  • Embrace External Trends: Externe Trends für sich nutzbar machen
  • High-Velocity Decision Making: Entscheidungen schnell fällen.

Die ständige Weiterentwicklung wird von ihm gefördert, in dem die Belegschaft auch mal Projekte umsetzt, von denen er nicht selbst überzeugt ist, sich aber vom Ergebnis durchaus überzeugen lässt.

Was kann der Mittelstand davon übernehmen?

Den Digitalen Wandel als Chance betrachten und sich damit im Unternehmen aktiv auseinandersetzen, dies bedeutet:

  1. Der Kunde steht immer im Fokus aller Aktivitäten. Entscheidend ist nicht eine anonyme Masse an Kunden, sondern ein wirkliches Verhältnis zum Kunden. Dieses gehört aufgebaut.
  1. Schnelle Entscheidungen fällen unter Berücksichtigung des „worst case“ und Einschätzung des Risikos. Projekte, Anregungen aus der Belegschaft aufnehmen und auch wenn die Ampel der Geschäftsführung auf Rot stünde, grünes Licht geben. So manche zweifelhafte Entscheidung entpuppte sich später als „großes Ding“ oder als der richtige Weg. Mein eigenes Beispiel: Erst bekam ich das Vertrauen des Unternehmers und nur wenig später den Red Dot Design Award „honorable mention“ für einen Schiffsrumpf aus Aluminium. Budget und Risiko waren bescheiden, aber das Ergebnis umso überzeugender.
  1. Externe Trends für sich überprüfen und durchdenken. Zusätzliche Angebote machen wie das Unternehmen Metzger, das ein Menü auch fertig liefern lässt. Oder Offline und Online miteinander verknüpfen. Künstliche Intelligenz in die Überlegungen miteinbeziehen.
  1. Stets die eigenen Strukturen überprüfen. Auch die, die man noch nie in Frage gestellt hat. Sich immer die Frage stellen, führen die Strukturen noch zum Ziel?

Fazit: Wir befinden uns mitten im Digitalen Zeitalter. Das Internet hat einen großen Einfluss darauf, wie wir kaufen, leben und arbeiten. Deshalb sollten Unternehmer bereit sein, ihren Geschäftserfolg durch das Internet anzukurbeln. Sind Sie bereit?

Reisen im digitalen Zeitalter!

Wer eine Reise macht, hat viel zu erzählen: Ich fliege dieses Mal mit meiner digitalen Brille im Gepäck nach Costa Rica. Schon die Vorbereitungen haben sich im digitalen Zeitalter geändert. Auf meinen Reisen lerne ich gerne Land und Leute kennen und bewege mich daher mit öffentlichen Verkehrsmitteln fort. Private Transfers nutze ich nur in Ausnahmefällen, denn sie sind teuer und häufig auch nicht schneller. Also kaufte ich früher einen Reiseführer und versuchte darüber mehr oder weniger zu erahnen, wie die Reisemöglichkeiten in dem Land sind. Inzwischen habe ich das Internet zur Verfügung und kann dort in farbenfrohe Berichte eintauchen, die auch darüber genau Auskunft geben.

Organisation - Online

Zumindest bekomme ich ein Gefühl dafür, wie Menschen unterwegs sind und welche Zielgruppe mich vor Ort erwartet. Denn die Angebote richten sich inzwischen nach den Urlaubern. Auf unterschiedlichen Portalen kann ich bequem meine Unterkünfte buchen und erfahre durch die Bewertungen, ob und wo sich das Hotel Mühe gibt und von welchen Unterkünften ich lieber Abstand nehmen sollte. Inzwischen habe ich einen eigenen Kriterienkatalog entwickelt. Die Erwartungen werden selten enttäuscht, so genau sind inzwischen die Beschreibungen und Bewertungen. Es fehlt nur noch die automatische Abrechnung beim auschecken.

Reisen mit Bus, Bahn,Taxi und Smartphone

Zuletzt sind wir durch Mittelamerika getourt und das überwiegend mit normalen Linienbussen. Über eine App „thebusscedule“ bekamen wir durch Start und Ziel-Eingabe die möglichen Verbindungen angezeigt. Die Einheimischen hatten uns nur eines voraus: Sie konnten den Bus verfolgen und uns mitteilen, wie lange er noch bis zum Haltepunkt benötigt.
In den USA ist mein Gepäck aufgrund der strengen Kontrollen nicht rechtzeitig am Ziel angekommen. Ich konnte, genau wie ich es üblicherweise zu Hause mit meinen Bestellungen handhabe, den Reiseverlauf meines Koffers durch Eingabe meiner Gepäcknummer verfolgen. In der Hauptstadt San José ließen wir uns von der Masse leiten und nahmen ein Taxi. Dies war das erste und letzte Mal, denn der Preis war völlig überzogen, denn wir hatten zur Rushhour beim Fahrer keine Stadtrundfahrt in seiner Schrottkiste in Auftrag gegeben. Die nächsten Fahrten buchten wir bequem über eine App. Wir bezahlten im Voraus, uns wurde die kürzeste Strecke angezeigt, die Fahrer waren smart, die Autos gepflegt und wir kamen zügig und günstig ans Ziel. Das macht Taxi fahren richtig Freude!

Reiseblog statt Postkarte

Ein kostenloses WLAN-Netz wird inzwischen in fast allen Hotels angeboten. So war eine Vernetzung mit den Lieben zu Hause immer möglich und über einen Foto-Blog konnten sie mitreisen. Wir lernten auch immer wieder Menschen kennen, die ihr Office – dank der guten Vernetzung – zeitweise an den Strand verlegt hatten.
Doch kein Urlaub ohne die gute alte Postkarte. Doch im digitalen Zeitalter ist das nicht mehr so einfach. Die Postkarte ist schnell gekauft, auch wenn die Auswahl inzwischen übersichtlich ist. Ein Postoffice zu finden, war mit viel Recherchearbeit verbunden. Dort angekommen, stellte ich fest, dass ich die komplizierte Abwicklung, das endlose Warten und das Angebot von zahlreichen Schaltern, von denen nur zwei geöffnet waren, nicht vermisse. Denn diese Dinge bequem am Computer oder mit dem Smartphone erledigen zu können, bedeuten für mich eine große Erleichterung.

pixabay - shopping

Shopping in Köln im digitalen Zeitalter

Wer sich, wie ich mit der Digitalisierung beschäftigt, sieht verschiedene Lebensbereiche durch die digitale Brille. Dieses Mal habe ich mich für einen ausgiebigen Shoppingbummel durch Köln entschieden. Dabei gehe ich der Frage nach, ob sich die Handelsunternehmen auf die „neue Welt“ eingestellt haben, ob ich als Verbraucher online und offline bequem miteinander verbinden kann und welche Geschäfte nicht nur Daten sammeln, sondern diese auch nutzen, um sich besser auf die Kundenwünsche einzustellen.

Es ist 10 Uhr, als ich den Kölner Dom erblicke. Alles ist entspannt, die Sonne lacht und die Menschenmassen haben sich noch nicht in Bewegung gesetzt. Ich manövriere mein Auto in eine kleine Parklücke, steige aus, laufe zu der grauen Parksäule, zücke mein Smartphone aber der Parkautomat ein starrer grauer Kasten hat noch keine Smartphone Anbindung. Also drücke ich wie früher die Münzen in den Schlitz und surrend rutscht ein weißer Zettel aus der unteren Öffnung. Warum gibt es keine Parkplatz App? Mein Ticket der KVB kann ich bereits per Handy lösen und bekomme den günstigsten Tarif abgezogen. Über Ampido könnte ich auch über eine App bequem einen Parkplatz buchen und online bezahlen aber das Tagesticket ist für mich an diesem Tag die günstigere Variante.

Bei Nespresso fülle ich meinen Vorrat an Kapseln wieder auf. Eigentlich würde ich sie lieber bestellen, aber Kunden mit einem geringen Verbrauch sind nicht willkommen und werden auch ganz bewusst nicht in Rabattaktionen einbezogen. Vor der Tür erwarten mich viel Grau, viel Stahl und weil es gerade Mode ist auch eine Menge Glasfassaden. Dazu kommen viele wuselnde Menschen, Lärm, mal angenehme Klänge, falsche Töne oder auch sich überlagernde Musik. Hier und da soll ich eine Zeitung kaufen, etwas spenden oder mich durch die strömende Menschenmenge wühlen.

Stadt Köln oder Online Shopping

An einer Straßenecke lasse ich die Szene auf mich wirken und sehne mich nach meinem Liegestuhl auf dem Balkon mit Blick ins Grüne. Dort würde ich jetzt meinen ultraleichten Laptop heranziehen und mit meinem Finger über die Shopping Plätze dieser Welt scrollen. Alles auf einen Blick. Mit der Gewissheit bei Nichtgefallen mein Paket wieder in die gelbe Postbox schieben zu können.

Doch die Realität holt mich schnell wieder ein. Denn vor mir liegen, dank meiner langen Einkaufsliste, einige Läden. Auch ohne Schrittzähler am Handgelenk weiß ich, dass ich mein Fitnessprogramm für diesen Tag locker erfüllen werde. Denn ins Geschäft rein und raus, die Schuhe an, die Schuhe aus, das T-Shirt an bzw. aus, eine Etage rauf und runter, einen Verkäufer suchen, kaufen ja oder nein, eine Runde im Laden laufen – all das ist ganz schön anstrengend. Und kostet Zeit.

Was auffällt: Ich soll möglichst häufig meine Karte mit geübtem Griff in das Lesegerät stecken. Der Verkäufer quittiert das OK des Geräts meistens mit einem Lächeln. Die Frage nach dem Umtausch wird dagegen nur ungern beantwortet.

Am Ende des Tages habe ich festgestellt, dass sich nicht viel geändert hat und die „neue Welt“ nicht als Chance wahrgenommen wird. Daten werden immer noch ohne Ziel wahllos erhoben und offline und online sind nur in Einzelfällen verbunden. Es war in fast allen Läden so, dass die fehlende Schuhgröße zum Beispiel nicht über den Laden online bestellt werden konnte. Doch halt: Ein kleines Elektrogeschäft war die Ausnahme. Ich hatte die Typbezeichnung des Geräts nicht im Kopf und konnte so das passende Ersatzteil nicht mitnehmen. Der Verkäufer gab mir die Geschäfts-Internetadresse und riet mir, mit wenigen Klicks das Ersatzteil dann von zu Hause aus zu bestellen.

Mein Resümee

In Zukunft werde ich daher die Handelsunternehmen besuchen, die mich über Facebook zu ihren Veranstaltungen einladen oder auf ihre Rabattaktionen hinweisen. Bei denen ich die fehlende Größe online nach Hause liefern lassen kann und ich im Geschäft gut beraten werde.  Dort bin ich dann willkommen in der „Shopping Community“.

Digitalisierung ist Chefsache!

Die Digitalisierung beginnt in den Köpfen der Entscheider. Es geht darum nach vorne zu denken, Freude am Neuen haben, die Dinge verändern. Die Schlagworte „Digitalisierung“ und „Digitale Transformation“ kursieren in den Medien und werden häufig nur einseitig als neue technische Herausforderung und als Reaktion auf immer schnellere Entwicklungen gesehen.

Mehr digital wagen heißt die eigenen Strukturen bzw. Geschäftsmodelle zu überprüfen. Und analoge/ manuelle Prozesse durch digitale/automatisierte (CRM, ERP, Roboter…..) zu ersetzen.

Wichtig dabei sind Ziele, eine Strategie die den Entwicklungen angepasst werden kann und die Einbeziehung der Mitarbeiter. Durch die Vernetzung entsteht eine neue Kultur, die von der Unternehmensführung vorgelebt werden muss. Die erfolgreiche Gestaltung der Transformation der Geschäftsmodelle erfordert Offenheit und aktives Handeln.

Deshalb: Mit der digitalen Kompetenz der nächsten Generation eine Strategie entwickeln und als Chef disruptive Trends fördern.

Wie die Digitalisierung unser Konsumentenverhalten umkrempelt!

Maschinen, Häuser, Verkehrsmittel lassen sich in Zukunft durch den Einbau von intelligenten Sensoren „smart“ bedienen. Durch die Anbindung ans Internet gelingt ein erweiterter Nutzen, eine stärkere Produktbindung und eine Vernetzung. Wer heute in die Bahn einsteigt, möchte nicht den Tarif Dschungel des Automaten verstehen, sondern die automatische Abbuchung des Fahrpreises.

Deshalb wird es in Zukunft eine Freude sein, in den gewünschten Laden zu gehen, am Eingang die Karte scannen zu lassen und in Ruhe Produkt für Produkt in den Rucksack zu packen. Entscheidet man sich um, wird das Produkt wieder ordentlich in das Regal gestellt und schon verschwindet es wieder von meiner Rechnung. Schon heute scannen viele Kunden im Eingangsbereich ihre Payback Karte. Denn wer will sich schon attraktive Rabatte entgehen lassen. Das Personal kann sich darauf konzentrieren, zu beraten, den Warenbestand auf die Kundenwünsche anzupassen oder sich um den Lieferservice zu kümmern. Die Kunden werden wieder Lust verspüren, einkaufen zu gehen.

In Zukunft rücken Hersteller und Konsument näher zusammen. Lieferungen werden schon heute verfolgt, Licht und Heizung über „smart home“ von der Ferne aus gesteuert und Kleidungsschnitte auf die Passform der Kunden per Click angepasst. Bequem im Sessel kann ich mein Auto konfigurieren und per App meine Probefahrt reservieren. Aber eigentlich möchte ich als Kunde in Zukunft kein Auto mehr besitzen, sondern über einen Mobilitätsvertrag an meine derzeitige Lebenssituation angepasste Fahrzeug mieten. Genau wie beim Ski fahren erhalte ich immer die neuesten Modelle und muss mir keine Gedanken über Wartung bzw. Lagerung machen.

Auch die „do it yourself“ Gruppe hat eine neue Lobby. Labore öffnen ihre Tore, um gemeinsam Produkte zu entwickeln bzw. zu forschen. Unternehmen verschicken Bausätze oder zusätzliche Baukids, um das Produkt zu erweitern. Über eingebaute Schnittstellen kann sich der Kunde vernetzen und bindet sich damit an das herstellende Unternehmen. Ein Beispiel dafür ist der Thermomix: Kunden bekommen Rezepte aufgespielt oder können sich in der Community austauschen. Gleichzeitig kann das Unternehmen durch die Auswertung der Daten erkennen, welche Funktionen gewünscht sind und welche noch nicht reibungslos laufen. So gewinnen sie auch neue Kunden, die teilhaben wollen am Erlebnis in der Gruppe.

Noch vor ein paar Jahren informierte sich der Kunde vor Ort, kaufte direkt oder bestellte sich die Ware im Internet. Heute informiert sich der Nutzer vorab und kommt gut informiert in den Laden. Kann er die Ware nicht mitnehmen, erwartet er, dass die Zusendung selbstverständlich ist. Tüten schleppen oder an der Kasse anstehen gehören bald der Vergangenheit an. Stattdessen kaufe ich ein, gebe meine Tüten am Schalter ab, nenne die Lieferzeit, gehe dann einen Kaffee trinken, erledige weitere Einkäufe und zu Hause öffne ich die Tür und erhalte alle meine Waren. Das ist nichts Neues, denn ich kann mich nicht entsinnen, dass meine Großeltern mal Tüten nach Hause geschleppt haben. Bestellt wurde damals nur am Telefon, ohne die Waren bildlich vor sich zu haben.

Selbst die Wissenschaft konsumieren wir heute anders als früher. Neulich habe ich in Köln den „Science slam“ besucht. Dort haben Wissenschaftler die Möglichkeit, in einem 10-minütigen Beitrag ihr Forschungsthema einem gemischten Publikum zu präsentieren. Anschließend bewerten die Zuhörer den Beitrag und tauschen sich in Gruppen darüber aus. Ich war erstaunt darüber, welche Leidenschaft in hoch komplexen Themen stecken kann. Die Bewertung der 500 Zuhörer wich – obwohl sich die meisten nicht kannten – kaum voneinander ab. Im Internet finde ich viele Interessengruppen, denen ich mich für eine Zeitlang anschließen kann. Denn wie heißt es so schön: Online finden – Offline binden.

Wer die Kunden beobachtet in ihrem Alltag, ist in der Lage neue Geschäftsmodelle zu kreieren, die das Leben der Nutzer erleichtern. Gerade im Dienstleitungsbereich eröffnen sich neue Möglichkeiten. Flixbus kann als Busunternehmen Fahrten anbieten und braucht nur einen Bus sein Eigen zu nennen. Einen Handwerker beauftrage ich nicht nur mit einem Gewerk, sondern weil er mich gut berät, freundlich ist und ich ihn um Rat fragen kann. Deshalb wollte ich auch neulich nach einer erfolgreich durchgeführten Reparatur meinen Handwerker bewerten und so seine Arbeit wertschätzen.

Auch Mensch und Maschine verschmelzen immer mehr. Durch implantierte Chips oder Geräte, die den eigenen Organismus überprüfen.

Nur die Kombination aus Online und Offline ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn gelebte Werte, eine respektvolle Sprache, Geben statt Nehmen, innere Zufriedenheit, soziales Handeln und die Übernahme von Verantwortung werden im digitalen Zeitalter immer bedeutungsvoller. Es ist wichtig, das zu digitalisieren, was uns belastet und anstrengt. Die Zeit, die wir einsparen können wir dann nutzen, um Beziehungen zu pflegen und uns um die Dinge kümmern, die uns wirklich wichtig sind. Unsere Stimme hat durch die Vernetzung weltweit ein höheres Gewicht. Wir haben es als Konsumenten in der Hand. Wir haben die Möglichkeit im Internet, Löhne, Mieten, …. zu vergleichen und damit Ungerechtigkeit zu verhindern.

Neugierig? Mehr Infos unter: www.digitalisierung-mittelstand.info

Was will mein Kunde?

Darum bedeutet die digitale Vernetzung eine Riesenchance für jedes Unternehmen!

Was war die Suche nach der geeigneten Zielgruppe vor einigen Jahren noch mühsam. Jede gewünschte Zielgruppe wurde bearbeitet und anschließend doch wieder verworfen. Sicher war man sich nie, ob wirklich die richtigen Adressaten mit der passenden Ansprache versehen worden sind. Manche Unternehmen packten einfach gleich die Gießkanne aus oder versuchten das Produkt über den Preis zu verkaufen. Das ein oder andere Unternehmen hatte Glück und die passende Zielgruppe fand sich ganz von selbst.

Heute dagegen bietet die Chance, sich weltweit vernetzen zu können, ein schnelles Feedback. Jedes Produkt wird seitens der User auf den Prüfstand gestellt. Was kann ein Produkt und was kann es nicht? Als Kunde überlege ich mir, ob es mein Leben wirklich erleichtert oder ob es dafür eigentlich erst weiterentwickelt werden müsste.

Ein persönliches Beispiel: Ich hatte im Frühjahr vergangenen Jahres das große Glück, einen Combi Steamer von der Firma V-Zug beim Rätsel der „brandeins“ zu gewinnen. Ein Kochtraum wurde wahr, doch mir fehlte die Vernetzung mit anderen Usern. An Weihnachten wollte ich natürlich meinen Gästen einen zarten Rehrücken anbieten. Jetzt hätte ich gerne meine Frage an die Community gestellt, aber das war noch nicht möglich. Also wandte ich mich an Antonys Kochschule in Meerbusch und dort erhielt ich die entscheidenden Tipps. Doch auch die hätte ich gerne an die Community weitergegeben, denn das Ergebnis war sensationell und meine Gäste waren begeistert.

Auch der Friseur um die Ecke, kann sich nur abheben, wenn Kunden ihr Feedback öffentlich machen. In einer Stadt wie Hilden, mit einer hohen Dichte an Haarkünstlern, geht der Preis für diese Dienstleistung schnell in den Keller. Als Kunde bin ich bereit für einen guten Schnitt und eine gelungene Farbkomposition mehr zu bezahlen. Dabei hilft kein Eigenlob, sondern die Empfehlung der Kunden.

Selbst der Metzger kann entscheiden, ob er „nur“ das Fleisch anbietet oder verschiedene Zubereitungsstufen. Über Facebook ist er in der Lage zu erkennen, was bei den Usern auf den Tisch kommt, wo Rezepte bzw. Infos benötigt werden.

Jedes Unternehmen verschenkt also eine Riesenchance, wenn sich Kunden nicht austauschen können, denn es entgehen ihnen Empfehlungen, Kritik und Lob und die Möglichkeit sich vom Wettbewerber abzuheben. Versetzen Sie sich in die Lage ihres Kunden und bieten Sie Lösungen statt Produkte bzw. Dienstleistungen.

Sie möchten den Wandel gestalten aber Ihnen fehlt noch der konkrete Ansatz? Gerne tausche ich mich mit Ihnen aus und zeige Ihnen auf, wie Sie den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Kontaktieren Sie mich gerne per Mail: digitalisierung.mittelstand(at)gmail.com

Mehr zum Thema Digitale Transformation erhalten Sie auf meiner Website http://digitalisierung-mittelstand.info

Den Artikel können Sie auch als PDF speichern: Wer ist mein Kunde?

Wie der Mittelstand von der Digitalisierung profitieren kann

Ausgangslage: Ein Unternehmen hat ein völlig neues Produkt entwickelt und steht vor der Herausforderung, Kunden zu finden. Welche Strategie ist sinnvoll, um ein Produkt zu lancieren?

Traditionell: Das Produkt wird bis zur Marktreife entwickelt und anschließend durch klassisches Marketing die Neugier der Kunden geweckt. Die Produkteinführung findet erst statt, wenn das Produkt die Marktreife erlangt hat.

Moderne Variante: Durch die Digitale Transformation wird das Produkt in einem frühen Entwicklungs-Stadium offen kommuniziert, alle Anspruchsgruppen in die Entwicklung miteinbezogen und zeitnah mit geeigneten Marketinginstrumenten mit der Lancierung begonnen.

Ich habe mich in meiner Position nach einer Analyse für die moderne Variante – die Digitalisierung- entschieden. Das heißt, ich habe frühzeitig die Bedürfnisse der Kunden berücksichtigt und eine offene Kommunikation angestoßen. Die Angst vor Kontrollverlust war unbegründet. Denn die Offenheit sorgt bei allen Anspruchsgruppen für eine Teilhabe. Sie werden alle früh in die Veränderungsprozesse einbezogen. Es ist wie ein Haus, das langsam entsteht. Ohne das Grundgerüst zu verändern, werden neue Details immer wieder erörtert, umgesetzt oder auch verworfen. Wir haben uns permanent über Motive, Ansätze und Ziele ausgetauscht und die eigenen Geschäftsprozesse ständig auf den Prüfstand gestellt. So entsteht am Ende ein marktreifes Produkt.

Doch digitale Transformation braucht eine vielseitig engagierte Projektleitung. Das heißt, dass ich in meiner Position Stratege, Projektmanager, Impulsgeber und Change Manager in einem war. Die Voraussetzung für die Umsetzung: Von der Geschäftsleitung zur Verfügung gestellte Ressourcen und die Förderung der offenen Kommunikation, sowie eine Offenheit gegenüber Veränderungen. Digitale Geschäftsmodelle entwickeln sich oft rasant. Das erschwert Planungen und es geschehen unvorhersehbare Ergebnisse. Neben der Strategiearbeit war es für mich wichtig, ein gutes Netzwerk aus Kunden, Partnern und Zulieferern aufzubauen. Auch bei bestehenden Produkten und Dienstleistungen lassen sich die veränderten Bedürfnisse der Kunden berücksichtigen. So kann es sein, dass Kunden ein Produkt oder eine Technologie wünschen, die noch in der Pipeline steckt.

Warum hat es sich für das Unternehmen gelohnt, dass ich die moderne Strategie umgesetzt habe? Für das Unternehmen konnte ich ein breites Netzwerk knüpfen. Wir haben mit Experten aus den unterschiedlichsten Branchen diskutiert, ständig das Produkt den Kundenbedürfnissen angepasst und die Kommunikation verbessert. Die Wahrnehmung auf das Produkt bzw. Unternehmen hat sich zum Positiven verändert. Wir konnten Allianzen schmieden und neue Partner und Zulieferer gewinnen. Die offene Kommunikation sorgte nach innen und nach außen für einen konstruktiven Austausch. Wir hatten die Chance als Newcomer mit etablierten Unternehmen in Kontakt zu treten.

Sie möchten den Wandel gestalten aber Ihnen fehlt noch der konkrete Ansatz? Gerne tausche ich mich mit Ihnen aus und zeige Ihnen auf, wie Sie den Herausforderungen der Zukunft begegnen können. Kontaktieren Sie mich gerne per Mail.